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Ein Satz aus London, 1967

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben." Der Satz stammt von Cicely Saunders, britische Krankenschwester, Ärztin und Sozialarbeiterin. 1967 gründete sie das St. Christopher's Hospice in London. Inspiriert durch ihre Begegnung mit dem unheilbar kranken David Tasma. Aus dieser einen Begegnung wurde die moderne Hospizbewegung.

Im Kern

Hospizarbeit lindert Schmerzen, begleitet seelisch, trägt Angehörige durch die Trauer. Sie passiert zum überwiegenden Teil dort, wo Menschen leben. Zu Hause, im Pflegeheim, in der vertrauten Umgebung. Ohne Mobilität geht das nicht.

Hospizarbeit ist mobile Arbeit

Die Zahl der ambulanten Hospiz- und Palliativdienste in Deutschland hat sich seit 1996 mehr als verdreifacht (Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e. V.). Hauptamtliche und Ehrenamtliche fahren raus. Zu denen, die sie brauchen.

Was Sie unterwegs leisten

  • Hausbesuche: pflegerische und medizinische Begleitung in der vertrauten Umgebung der Patient:innen.
  • Psychosoziale Gespräche: Zuhören, Beraten. Bei den Erkrankten und ihren Angehörigen.
  • Trauerbegleitung: regelmäßige Besuche nach dem Tod, Fahrdienste zu Trauergruppen.
  • Letzte Wünsche: Ausflüge, kleine Vorhaben, die Menschen am Ende ihres Lebens noch wichtig sind.
  • Qualifizierung: Fortbildungen, Netzwerktreffen, Austausch mit anderen Diensten.

In vielen Einrichtungen läuft das mit Privatfahrzeugen der Mitarbeitenden. Das bedeutet eigene Kosten, eigene Versicherungsfragen, eigenen Verschleiß. Bei Menschen, die ihre Energie für die Begleitung brauchen, nicht für Logistik.

Die Aufgaben werden breiter

Trauernde Kinder und Jugendliche rücken stärker ins Bewusstsein. Das erste Kinder- und Jugendhospiz wurde 1998 in Olpe eröffnet. Heute gibt es 21 speziell auf diese Gruppe ausgerichtete Hospize und Palliativstationen (Quelle: Deutscher Kinderhospizverein e. V.). Schulen und Kitas melden sich, wenn ein Elternteil schwer erkrankt oder ein Kind den Tod naher Menschen verarbeiten muss. Hospizdienste begleiten dort, klären auf, halten Räume offen. Auch das bedeutet: hinfahren, da sein, wieder hinfahren.

Wir besuchen Jede und Jeden, die und der uns braucht, und zwar ohne, dass dafür Kosten entstehen.

Ulla Nosko, erste Vorsitzende des Hospizvereins Lüchow-Dannenberg, über die Arbeit ihres Teams. Caritiva hat dem Verein einen Kleinwagen für die ambulante Palliativversorgung vermittelt.

Wie Caritiva Sie entlastet

Caritiva vermittelt Fahrzeuge an Hospiz- und Palliativdienste. Anschaffungskostenfrei. Finanziert wird das über lokale Sponsor:innen, die auf den Fahrzeugen mit dezenten Werbeflächen sichtbar werden. Sie bekommen das Auto, das zu Ihrer Arbeit passt: vom wendigen Kleinwagen für den Stadtdienst bis zum behindertengerechten Minibus für Ausflüge und Trauergruppen.

Ein Beispiel ist die Lavia Familientrauerbegleitung: Die Einrichtung finanziert sich nahezu vollständig aus Spenden. Über Caritiva wurde ein Toyota Proace vermittelt. Ein Fahrzeug, das aus eigenen Mitteln nicht möglich gewesen wäre. Gründerin Mechthild Schroeter-Rupieper beschreibt die Arbeit als Prävention: damit Kinder nach einem Verlust nicht aus dem Schulalltag fallen, damit Familien nicht zerbrechen.

Wenn Sie Bedarf haben

Sagen Sie uns, was Ihrer Arbeit fehlt. Wir hören zu und prüfen, ob ein Fahrzeug, oder eines unserer weiteren Produkte, Sie entlastet. Ohne Anschaffungskosten, finanziert über Sponsor:innen aus Ihrer Region.