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Drei Atemzüge. Mehr braucht es nicht
Ein Kind sitzt im Klassenzimmer und schaut in ein Modellhaus aus Plexiglas. Drinnen steigt grauer Rauch auf, breitet sich an der Decke aus, kriecht die Treppe hinunter. Was das Kind sieht, ist eine Wahrheit, die viele Erwachsene nicht kennen: Bei einem Brand stirbt man selten am Feuer. Man stirbt am Rauch. Drei Atemzüge können reichen.
In Deutschland brennt es rund 200.000 Mal pro Jahr. Wer in diesem Moment weiß, was zu tun ist. Runter auf den Boden, raus aus der Wohnung, Tür hinter sich schließen, hat eine echte Chance. Wer es nicht weiß, hat sie nicht. Deshalb fängt Brandschutz nicht bei der Feuerwehr an. Er fängt im Kindergarten an.
Brandschutzerziehung rettet Leben. Sie funktioniert dann am besten, wenn sie früh beginnt, spielerisch vermittelt wird und in den Händen von Menschen liegt, die das Handwerk kennen. Ehrenamtliche Feuerwehrleute.
Warum so früh?
Schon Kinder im Vorschulalter können verstehen, wie Rauch sich verhält, warum eine Tür im Brandfall geschlossen werden sollte und wie ein Notruf abgesetzt wird. Die Initiative „120 Sekunden" bringt es auf den Punkt: „Schon drei Atemzüge des hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein. Doch die wenigsten Menschen haben eine Vorstellung davon, wie sie bei einem überraschenden Brand in der Wohnung richtig reagieren sollen."
2019 ist deshalb ein Schülerwettbewerb für die Klassen 7 bis 10 gestartet, bei dem Jugendliche eigene Kampagnen zu Brandschutzthemen entwickeln. Das ist gut. Aber es ist zu spät für die, die mit fünf Jahren das erste Mal allein im Kinderzimmer spielen.
Was Sie als Freiwillige Feuerwehr leisten
Wenn Sie in Kindergärten und Grundschulen gehen und zwei Stunden Brandschutzerziehung machen, dann passieren zwei Dinge gleichzeitig: Die Kinder lernen, was sie im Ernstfall tun. Und sie sehen zum ersten Mal, wer im Ernstfall kommt. Manche von ihnen kommen Jahre später zur Jugendfeuerwehr zurück. Das ist kein Zufall, das ist die Nachwuchsarbeit, die Sie ohne Plakat-Kampagne hinbekommen.
Dafür brauchen Sie aber Material. Eine Spritzwand, an der Kinder das Löschen üben können. Ein Rauchhaus, an dem sie Rauchverhalten verstehen. Geschichten, Bilder, Spielzeuge, die ein abstraktes Thema greifbar machen. Und ein Fahrzeug, das das alles transportiert.
Das Brandschutzmobil, was drin ist
Caritiva vermittelt Ihnen ein Brandschutzmobil. Einen 1.300-kg-Kofferanhänger der Firma WM Meyer, ausgestattet mit allem, was Sie für Einheiten in Schulen und Kitas brauchen. Im Detail:
- Spritzwand: Kinder üben unter Anleitung mit einem Feuerlöscher das gezielte Löschen. Spielerisch, sicher, mit echtem Lerneffekt.
- Rauchhaus: Ein Modell, das zeigt, wie sich Rauch im Haus ausbreitet. Macht im Kopf der Kinder klar, warum man am Boden bleibt.
- Ausbildungskofferset: Lehr- und Anschauungsmaterial mit Bildern, Geschichten und Spielen. Altersgerecht aufgebaut.
- Firetrainer: Realitätsnahe Übung der Brandbekämpfung unter sicheren Bedingungen.
Das Mobil bekommen Sie völlig frei von Anschaffungskosten. Möglich macht das ein einfaches Prinzip: Lokale Unternehmen erwerben eine Werbefläche auf dem Anhänger und stärken Ihnen damit den Rücken. Da das Brandschutzmobil viel unterwegs ist, sehen viele Menschen die Logos. Gute Sichtbarkeit für die Sponsor:innen, kein Cent aus Ihrer Kasse.
Was Sie jetzt tun können
Wenn Sie Brandschutzerziehung in Ihrer Region ausbauen wollen und ein Brandschutzmobil dafür brauchen, sprechen Sie uns an. Wir finden die Sponsor:innen in Ihrer Nachbarschaft, die das mittragen. Sagen Sie uns, was Sie für Ihre Arbeit brauchen. Wir vermitteln das passende Fahrzeug.
