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1Grundlagen
5 FragenWas macht Caritiva?
Caritiva vermittelt lokale Sponsoren an soziale Einrichtungen und wickelt das gesamte Projekt ab. Die Einrichtung meldet einen konkreten Bedarf, etwa ein Pflege-Fahrzeug, einen Beamer für die Tagespflege oder Notfall-Material. Wir suchen Sponsoren aus der Region, die im Gegenzug Werbeflächen erhalten, und übergeben am Ende das fertige, finanzierte Produkt.
Wer kann Empfänger einer Sponsoring-Vermittlung werden?
Soziale Einrichtungen in sechs Empfänger-Feldern: Behindertenhilfe, Hospiz, Klinik, Nachbarschaft & Bürgerhilfe, Senioren & Sozialstationen, Tafel. Träger können gemeinnützige Vereine, Stiftungen, kirchliche Organisationen oder kommunale Einrichtungen sein. Auch Ehrenamtsstrukturen ohne eigene Rechtsform sind möglich, wenn ein Trägerverein die Projektabwicklung übernimmt.
Was unterscheidet das von einer Spende?
Eine Spende ist eine unentgeltliche Zuwendung, der Spender bekommt keine Gegenleistung. Bei Caritiva ist das anders: Der Sponsor erhält eine konkrete Werbe-Gegenleistung, zum Beispiel ein Logo auf einem Fahrzeug, eine Nennung in der Übergabe-Kommunikation oder regionale Sichtbarkeit. Damit ist es ein gewerbliches Geschäft, kein Mäzenatentum.
Für die Einrichtung ist das Ergebnis dasselbe: Sie bekommt das Produkt. Für den Sponsor ist es das nicht: Er bekommt einen messbaren Marketing-Gegenwert, den er als Betriebsausgabe absetzen kann.
Was kostet das die Einrichtung?
Für die Einrichtung ist die Vermittlung kostenfrei. Caritiva refinanziert sich aus den Sponsoring-Beiträgen, nicht aus Beiträgen der Einrichtungen. Es gibt keine Anmeldegebühr, keine Provision auf das vermittelte Produkt und keine versteckten Kosten.
Was die Einrichtung übernimmt: laufende Betriebskosten wie Versicherung, Treibstoff und Wartung bei Fahrzeugen, sofern nicht im Sponsoring-Paket enthalten. Diese Punkte regeln wir vor Vermittlungsbeginn schriftlich.
In welchen Regionen ist Caritiva aktiv?
Caritiva arbeitet bundesweit in Deutschland und österreichweit (Standort Wien). Sponsoren werden in der Regel im lokalen Umkreis um die Einrichtung gesucht, typischerweise innerhalb derselben Stadt oder desselben Landkreises. So bleibt die Werbewirkung relevant und der Bezug echt.
2Für Einrichtungen
7 FragenWie melde ich einen Bedarf an?
Über das Förderungsformular im Kontakt oder telefonisch unter 0671 – 4833880-504. Wir brauchen eine kurze Beschreibung des Bedarfs (was, wofür, wie viele Personen profitieren), den Träger und einen Ansprechpartner. Den Rest klären wir im Erstgespräch.
Welche Produkte vermitteln Sie?
Aktuell liegt der Schwerpunkt auf Fahrzeugen, also Pflege-Fahrzeugen, Mehrzweckfahrzeugen und Klein-Transportern, weil sich diese gut über Werbeflächen refinanzieren lassen. Daneben vermitteln wir je nach Sponsor-Bereitschaft auch Beamer, Notfall-Material, Tagespflege-Ausstattung, Spielplatz-Elemente und IT-Hardware.
Wie lange dauert eine Vermittlung?
Von der Bedarfsanmeldung bis zur Schlüsselübergabe sind es typischerweise sechs bis zwölf Monate. Die Akquise-Phase, in der wir Sponsoren ansprechen, dauert je nach Region und Produkt-Sichtbarkeit drei bis acht Monate, die Bestellung und Übergabe weitere zwei bis vier Monate. Den Fortschritt halten wir nachvollziehbar fest.
Wem gehört das vermittelte Produkt?
Das Produkt geht in das Eigentum der Einrichtung über. Bei Fahrzeugen wird die Einrichtung als Halter eingetragen. Die Werbeflächen bleiben für die vereinbarte Laufzeit auf dem Produkt, typischerweise vier bis fünf Jahre bei Fahrzeugen. Nach Ablauf können die Werbeflächen entfernt werden, das Produkt verbleibt bei der Einrichtung.
Wer übernimmt Wartung und Instandhaltung?
Grundsätzlich die Einrichtung als Eigentümer. In manchen Sponsoring-Paketen ist ein erstes Service-Intervall oder ein Voll-Service-Vertrag enthalten. Das hängt vom konkreten Produkt und den Sponsoren ab und wird vor Vermittlung schriftlich festgehalten.
Bei Fahrzeugen empfehlen wir einen regulären Wartungsvertrag mit einem regionalen Autohaus. Manchmal ist genau dieses Autohaus selbst Sponsor und übernimmt die Wartung als Sponsoring-Beitrag.
Was passiert, wenn ein Projekt nicht zu 100 % finanziert wird?
Wir vermitteln nur Projekte, die wir auch wirklich finanzieren können. Wenn sich nach einer realistischen Akquise-Phase abzeichnet, dass das benötigte Sponsoring-Volumen nicht zusammenkommt, sprechen wir das offen aus. Optionen sind dann:
- das Projekt auf ein kleineres Produkt anpassen, etwa ein gebrauchtes statt ein neues Fahrzeug
- den Akquise-Zeitraum verlängern, wenn die Einrichtung das mitträgt
- das Projekt einvernehmlich beenden und die Sponsoren freigeben
Was wir nicht tun: ein angefangenes Projekt verschleppen.
Können wir Sponsoren selbst vorschlagen?
Ja, und das ist ausdrücklich erwünscht. Wenn Sie als Einrichtung bereits gute Kontakte zu lokalen Unternehmen haben, etwa zu einer Apotheke, einem Autohaus, einem Pflegedienst oder einem Energieversorger, geben Sie uns die Hinweise. Wir sprechen die Unternehmen an, bereiten Sponsoring-Vorschläge auf und betreuen das Anliegen.
3Für Sponsoren
7 FragenWie werde ich Sponsor?
Über das Sponsor-Formular im Kontakt oder per Anruf unter 0671 – 4833880-504. Wir besprechen, welche Branche und welche Region für Sie passen, zeigen Ihnen aktuelle offene Projekte und schlagen ein konkretes Sponsoring-Paket vor. Es gibt keine Pauschal-Verträge, jede Anfrage wird einzeln beantwortet.
Wie wird der Sponsoring-Beitrag steuerlich behandelt?
Sponsoring-Aufwendungen sind nach deutscher und österreichischer Praxis grundsätzlich als Betriebsausgabe abzugsfähig, sofern eine nachweisbare Werbe-Gegenleistung erbracht wird. Wir stellen Ihnen über jeden Sponsoring-Beitrag eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer aus und dokumentieren die Werbe-Gegenleistung mit Foto-Nachweis, Standort und Laufzeit.
Caritiva ist kein Steuerberater. Die konkrete steuerliche Behandlung hängt von Ihrer Unternehmensform, Branche und vom jeweiligen Sponsoring-Vertrag ab. Lassen Sie die Behandlung bitte von Ihrem Steuerberater einzelfallprüfen, bevor Sie buchen.
Was bekomme ich als Gegenleistung?
Werbeflächen am vermittelten Produkt, zum Beispiel eine Fahrzeug-Beschriftung, plus Nennung in unserer Übergabe-Kommunikation (Pressetext, Social Media, Website-Story). Größe und Position der Werbefläche hängen vom Sponsoring-Beitrag und vom Produkt-Typ ab. Eine konkrete Visualisierung erhalten Sie vor Vertragsunterzeichnung.
Zusätzliche Optionen je nach Paket: Einladung zur Schlüsselübergabe, gemeinsamer Foto-Termin, Story-Verlinkung auf Ihrer Unternehmens-Website.
Welche Einrichtungen werden gefördert?
Soziale Einrichtungen aus sechs Empfänger-Feldern: Behindertenhilfe, Hospiz, Klinik, Nachbarschaft & Bürgerhilfe, Senioren & Sozialstationen, Tafel. In der Regel handelt es sich um gemeinnützige Träger. Wir prüfen jeden Bedarf auf Sinnhaftigkeit, Trägerseriösität und regionale Wirkung, bevor wir Sponsoren ansprechen.
Welche Einrichtungen aktuell offene Projekte haben, sehen Sie unter Projekte.
Wie hoch muss der Sponsoring-Beitrag sein?
Beiträge bewegen sich typischerweise zwischen 500 € und 5.000 € netto pro Sponsor und Projekt-Laufzeit. Welche Spanne in Ihrem Fall passend ist, hängt vom Projekt, von der gewünschten Werbeposition und Ihrer Branche ab. Wir machen einen konkreten Vorschlag, Sie entscheiden frei.
Wie lange läuft eine Sponsoring-Vereinbarung?
Bei Fahrzeug-Sponsoring typischerweise vier bis fünf Jahre, gekoppelt an die Nutzungsdauer des Fahrzeugs. Bei anderen Produkten wie Beamer, Notfall-Material oder IT entsprechend kürzer, je nach Lebensdauer. Die konkrete Laufzeit steht in jedem Sponsoring-Vertrag.
Kann ich ein konkretes Wunsch-Projekt sponsern?
Ja. Wenn Sie eine konkrete Einrichtung in Ihrer Region kennen oder ein spezifisches Anliegen unterstützen möchten, sprechen Sie uns direkt darauf an. Wir prüfen, ob Bedarf da ist, sprechen die Einrichtung an und machen einen Vermittlungs-Vorschlag.
4Organisation
6 FragenWelche Rechtsform hat Caritiva?
Caritiva ist eine GmbH mit Sitz in Montabaur. Caritiva ist nicht als gemeinnützig anerkannt. Wir sind ein gewerblicher Vermittler, kein gemeinnütziger Verein. Diese Klarheit ist uns wichtig, weil sie das Verhältnis zu Sponsoren und Einrichtungen sauber definiert.
Wo hat Caritiva ihren Sitz?
Hauptsitz ist Montabaur im Westerwald. Ein zweiter Standort in Wien betreut den österreichischen Markt. Die vollständigen Adressen finden Sie auf Über uns und im Impressum.
Wie refinanziert sich Caritiva?
Ein definierter Anteil der Sponsoring-Beiträge fließt in unsere Vermittlungs- und Abwicklungsleistung. Damit finanzieren wir Akquise, Beratung, Projektmanagement, Übergabe-Logistik und Dokumentation. Der Rest fließt direkt in das Produkt für die Einrichtung. Jeder Sponsoring-Beitrag wird in Vermittlungs-Anteil und Produkt-Anteil aufgeschlüsselt.
Was wir nicht tun: Spenden einsammeln, öffentliche Mittel beantragen oder Beiträge der Einrichtungen kassieren.
Wie geht Caritiva mit Daten und Datenschutz um?
Wir arbeiten DSGVO-konform. Kontaktdaten aus Anfragen werden ausschließlich zur Bearbeitung des jeweiligen Anliegens verarbeitet, nicht für Werbe-Versand oder Datenverkauf. Konkrete Auskünfte zur Datenverarbeitung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Bei Fragen wenden Sie sich an unseren Datenschutzbeauftragten, Kontakt im Impressum.
An wen wende ich mich als Journalist:in?
Presseanfragen für Recherche, Statements und Interviews gehen über das Presse-Formular im Kontakt. Wir antworten regulär innerhalb von 14 Tagen, bei tagesaktueller Anfrage innerhalb von 48 Stunden. Bildmaterial, Logos und Faktenblätter stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.
Was, wenn ich eine Beschwerde habe?
Beschwerden gehen an die Geschäftsführung, direkt über das Allgemein-Formular oder per E-Mail an info@c-sozial.de. Wir bestätigen jede Beschwerde schriftlich innerhalb von drei Werktagen und kümmern uns binnen 14 Tagen um eine konkrete Antwort.
Lässt sich der Punkt nicht lösen, bieten wir an, das Sponsoring oder die Vermittlung einvernehmlich rückabzuwickeln, eher früh als spät.