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Ein Ort, an dem nichts vorausgesetzt wird

Es ist Mittwochnachmittag, kurz nach drei. Ein Jugendtreff in einem Hinterhof. Kein Eintritt, kein Anmeldeformular, keine Frage, wer Sie sind. Auf dem Tisch liegt ein Kartenspiel, in der Ecke steht ein Kicker, jemand dreht die Musik leiser, um zu reden. Genau das ist offene Jugendarbeit und genau das macht sie so wirksam.

Im Kern

Offene Jugendarbeit setzt an den Stärken junger Menschen an. Sie ist kostenfrei, ohne Mitgliedschaft, ohne Zugangsvoraussetzung. Ein Raum zum Ausprobieren, in dem junge Menschen erfahren, dass sie etwas bewirken können.

Warum dieser Raum gebraucht wird

Schule lehrt Stoff. Familie gibt Halt. Aber das, was zwischen Kindheit und Erwachsensein passiert. Eigene Interessen finden, mit Gleichaltrigen aushandeln, sich an etwas messen, das passiert woanders. Im Jugendtreff, auf dem Abenteuerspielplatz, beim Streetwork-Termin auf dem Bolzplatz.

Die Jugendhilfestatistik 2022 des Statistischen Bundesamts zählt über 15.000 Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland. Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) aus demselben Jahr zeigt: rund 75 Prozent der befragten Jugendlichen nehmen aktiv daran teil.

Vier Leitlinien, an denen sich die Arbeit ausrichtet

  • Perspektiven bieten. Auch dort, wo zu Hause oder in der Schule wenige da sind.
  • Persönliche Fähigkeiten entwickeln und fördern.
  • Demokratie stärken. Mitbestimmung üben, nicht nur erklären.
  • Beratung schaffen, niedrigschwellig, ohne Akte.

Quelle: Jugendamt. Kinder- und Jugendarbeit.

Bewegung als Türöffner

„Beim Sport kommen Kinder und Jugendliche mit anderen in Kontakt, messen sich, bilden Teams. Bewegung, Sport und Spiel fördern ihre Gesundheit und den mentalen Ausgleich." So formuliert es das Bundesfamilienministerium. Für Ihre Arbeit heißt das: ein Bolzplatz-Turnier, ein Kicker im Treff, eine Hüpfburg auf dem Sommerfest sind keine Beschäftigung. Sie sind Kontaktanlass.

Junge Menschen lernen am meisten dort, wo sie etwas selbst gestalten dürfen.

Wo es im Alltag klemmt

Die pädagogische Arbeit steht. Was oft fehlt, ist die Ausstattung drumherum: ein Fahrzeug, das die Gruppe zum Ausflug bringt. Ein Spielgerät, das aus einem Ferienprogramm einen Tag macht, von dem die Jugendlichen reden. Material, das die Treffs attraktiv hält. Genau da setzen wir an.

Was Sie von Caritiva bekommen können

Caritiva vermittelt Einrichtungen der offenen Jugendarbeit Fahrzeuge und Spielprodukte. Völlig frei von Anschaffungskosten. Finanziert wird das über lokale Sponsor:innen aus Ihrer Region: Unternehmen, die soziale Verantwortung sichtbar machen wollen und im Gegenzug eine Werbefläche auf dem Produkt erhalten.

Für die Jugendarbeit besonders gefragt:

  • Menschenkicker, der überdimensionale Tischkicker, in dem die Jugendlichen selbst zu Spieler:innen werden. Funktioniert auf Festen, in Ferienfreizeiten, beim Tag der offenen Tür.
  • Mobile Soccer Arena. Schnell aufgebaut, im Kofferanhänger überall hin transportierbar. Für Turniere im offenen Treff oder im Ferienprogramm.
  • Basketball Arena. Aufblasbare Hüpfburg mit Körben, Toben und Sport in einem.
  • 7-Sitzer / Hochdachkombi. Für Materialtransport, Ausflüge, Auswärtstermine.

Sagen Sie uns, was Ihnen fehlt

Sie sind in der offenen Jugendarbeit tätig und überlegen, ob ein Fahrzeug oder ein Spielprodukt Ihr Angebot trägt? Schreiben Sie uns kurz, was Sie machen und wo es klemmt. Wir suchen die Sponsor:innen in Ihrer Region und vermitteln Ihnen das passende Produkt.