Inhaltsverzeichnis

Ein Trainer, ein Platz, zwei Stunden und plötzlich gehört man dazu

Dienstag, halb fünf. Auf einem Vereinsplatz am Ortsrand stehen zwölf Kinder in zu großen Trikots, ein Trainer pfeift, das erste Tor fällt. Was hier passiert, sieht aus wie Sport. Es ist mehr. Für viele Kinder ist der Verein der erste Ort außerhalb von Familie und Schule, an dem sie verlässlich erwartet werden. An dem jemand ihren Namen ruft. An dem sie verlieren und wiederkommen dürfen.

Im Kern

Ehrenamt im Sportverein ist Jugendarbeit. Wer Training gibt, vermittelt nebenbei Fairplay, Verlässlichkeit, Umgang mit Niederlagen. Dinge, die kein Lehrplan abdeckt.

Was Sportvereine für Kinder und Jugendliche tatsächlich leisten

Vereine decken vier Felder gleichzeitig ab: Breitensport, Freizeit, Gesundheit und Leistungssport. Sie sind günstig, niedrigschwellig und lokal. Wer dort mitmacht, lernt Bewegung und gleichzeitig den Umgang mit anderen.

Körperlich: Bewegung, die selbstverständlich wird

Zwei Trainingsabende pro Woche reichen, damit Bewegung Teil des Alltags bleibt. Das ist in einer Lebenswelt mit Bildschirm, Bus und Sitzen kein kleiner Effekt.

Sozial: Teamgeist als Übung, nicht als Plakat

Wer im Mannschaftssport spielt, übt Rücksicht, Konflikt und gemeinsames Ziel. Woche für Woche. Diese Erfahrung ist nicht ersetzbar durch Apps oder Schulprojekte.

Werte: Fairplay, Toleranz, Gleichberechtigung

Vereine bringen Kinder zusammen, die sich sonst kaum begegnen würden. Unterschiedliche Herkunft, unterschiedliche Familien, gleiches Trikot. Integration passiert dort beiläufig und gerade deshalb wirksam.

Wo es heute hakt

Die Vereine tragen diese Arbeit fast vollständig ehrenamtlich. Trainer:innen, Vorstände, Kassenwart:innen. Alle in der Freizeit, alle unbezahlt. Und seit den Energiekosten 2022 wird es eng: Hallenmieten, Heizung, Strom steigen, Mitgliedsbeiträge reichen nicht mehr.

Im dritten Entlastungspaket der Bundesregierung über 65 Milliarden Euro waren Sportvereine nicht vorgesehen (Quelle: ZDF). Wer im Verein arbeitet, hört in den Sitzungen denselben Satz: Die Reserven gehen zur Neige.

Wenn Vereine aufgeben, fehlt Kindern nicht nur Sport. Es fehlt der Ort, an dem sie verlässlich erwartet werden.

Wie Caritiva Vereine konkret unterstützt

Caritiva vermittelt Sportvereinen Spielgeräte und Fahrzeuge. Völlig frei von Anschaffungskosten. Finanziert wird das über lokale Sponsor:innen aus Ihrer Region, die im Umfeld des Produkts eine Werbefläche bekommen und damit sichtbar zeigen, dass sie hinter dem Verein stehen.

  • Menschenkicker: Tischkicker in Lebensgröße, alle spielen mit. Auch ältere Vereinsmitglieder.
  • Bubble Ball Arena: Fußball mit aufblasbarer Knautschzone, ideal für Sommerfeste und Tage der offenen Tür.
  • Mobile Soccer Arena: 18 × 10 Meter Spielfläche, schnell aufgebaut, transportabel.
  • Fun Park: drei Stationen für Koordination. Cage, Fußballrampe, Torwand.
  • Fahrzeuge: Mannschaftsbusse oder Transporter für Auswärtsspiele und Material.

Die Spielgeräte kommen im Kofferanhänger. Heißt: Sie können sie an Schulen oder Nachbarvereine vermieten und damit die Vereinskasse aufbessern.

Was Sie brauchen, ermöglichen wir

Wenn Sie einen Verein führen oder die Jugendabteilung leiten und ein Spielgerät oder Fahrzeug suchen: melden Sie sich. Wir schauen, welcher lokale Sponsor zu Ihnen passt, und übernehmen die Vermittlung. Sagen Sie uns, was Ihnen fehlt.