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Sechs Verbände, ein Auftrag
Wenn in einer Kleinstadt ein Pflegedienst losfährt, ein Kindergarten öffnet, eine Tafel Lebensmittel sortiert oder eine Schuldnerberatung den Hörer abhebt, steckt fast immer einer dieser sechs Namen dahinter: Arbeiterwohlfahrt (AWO), Deutscher Caritasverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPWV), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Diakonisches Werk, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST). Sie bilden die freie Wohlfahrtspflege. Eine tragende Säule des Sozialstaats.
Wohlfahrtsverbände sind keine reinen NGOs. Sie sind dauerhafte Partner des Staates für soziale Aufgaben und finanzieren sich aus einer Mischung aus öffentlichen Mitteln, Eigenanteilen, Spenden und Engagement vor Ort.
Was sie tun. Konkret
Die sechs Verbände unterscheiden sich in Geschichte und Weltanschauung. In der Arbeit sind sie nah beieinander. Sie betreiben Kitas, Pflegeheime, ambulante Dienste, Beratungsstellen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Hospize, Migrations- und Suchthilfe. Sie organisieren Rettungsdienste und Tafeln. Sie bilden Fachkräfte aus.
Was sie verbindet: Sie arbeiten vor Ort. In Landkreisen, Stadtteilen, Dörfern. Ihre Mitarbeitenden kennen die Familien, die Sie begleiten. Das ist Ihre Stärke und gleichzeitig das, was im Alltag am schwersten zu finanzieren ist.
Wo es heute klemmt
Drei Themen liegen bei fast allen Einrichtungen auf dem Tisch:
- Ehrenamt unter Druck. Die Bereitschaft, sich langfristig zu binden, sinkt. Wer mitmacht, will klare Aufgaben, kurze Wege, gute Begleitung.
- Fachkräftemangel. Pflege, soziale Arbeit, Frühförderung. Überall fehlen Hände. Stellen bleiben länger offen, Teams arbeiten am Limit.
- Investitionsstau. Fahrzeuge, Küchengeräte, IT, Spielmaterial: Das, was Ihre Arbeit erst möglich macht, ist über Refinanzierung kaum noch zu stemmen.
Diese Themen lassen sich nicht mit einem Schlag lösen. Aber an einer Stelle lässt sich der Druck herausnehmen: bei den Anschaffungskosten für die Dinge, die Sie täglich brauchen.
Was Caritiva an dieser Stelle macht
Caritiva ist die Schnittstelle zwischen Ihnen und den Unternehmen in Ihrer Region. Wir vermitteln Fahrzeuge und Ausstattung. Völlig frei von Anschaffungskosten für Sie. Finanziert werden die Produkte über lokale Sponsor:innen, deren Logo dezent am Fahrzeug oder am Gerät platziert wird. Sie bekommen, was Sie brauchen. Die Unternehmen zeigen sichtbar, dass sie in ihrer Stadt mittragen.
Im Programm sind unter anderem Kühlfahrzeuge für Tafel-Logistik, Hochdachkombis und Kleinwagen als Betreuungsmobile, Rettungsleitsysteme und interaktive Informationsterminals. Was zu Ihrem Bedarf passt, klären wir im Gespräch.
Wenn Ihnen etwas fehlt
Sagen Sie uns, was Sie brauchen. Ein Anruf reicht, um zu prüfen, ob wir das passende Produkt vermitteln können und welche Sponsor:innen in Ihrer Region dafür in Frage kommen.